Bayerische Ostgesellschaft e.V.
Ukraine Krieg - wir helfen Geflüchteten in Transkarpatien

Wir bitten herzlich um Ihre Spende:

Bayerische Ostgesellschaft IBAN DE14 7015 0000 0908 2302 20

BIC SSKMDEMMXXX

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Unsere 1. Vorsitzende Iris Trübswetter hat ein Interview mit aktuellen Informationen gegeben. Den Podcast finden Sie unter diesem Link: 

Flüchtling im eigenen Land | Radio Regenbogen


Unsere aktuellen Hilfsmaßnahmen in der Ukraine

Es ist unendliches Leid, das wir versuchen zu mildern. Die Menschen haben alles zurückgelassen in Charkiv, in Mariupol, in Mikolaejew, in Kiew, in Lyssytschansk, und ihr nacktes Leben gerettet. Unsere Partner um Olga Barzak brauchen dringend Hilfe, um ihrerseits helfen zu können. Aktuell haben wir die vierzehnte Fahrt unternommen, jeweils ein großer Sprinter vollbeladen mit Lebensmittel, Klimaanlagen. Mikrowellen, Kühlschränken, Waschmaschinen, Kochplatten, Kinder- und Erwachsenenfahrräder, Roller, Bobbycars, Kinderspielzeug, Geschirr, medizinischer Hilfe usw.
Der Rajon Uzhgorod, eingezwängt in der Ecke zwischen Ungarn und Slowakei, wird weiterhin überschwemmt von Binnenflüchtlingen. In letzter Zeit kamen sie vor allem aus dem Osten und Süden der Ukraine. Sie werden aufgeteilt auf die Verwaltungseinheiten des Rajons, Peretschin versorgt inzwischen über 2000 unglückliche und traumatisierte Menschen. In den Kindergärten und Schulen, die von unserer Partnerin Olga Barzak verantwortet werden, werden derzeit über 1000 Erwachsen und etwa 200 Kinder untergebracht und verpflegt. Allein die Verpflegung, die mit 3€ am Tag für Erwachsene und 2,70 € pro Kind angesetzt ist, kostet täglich über 3000 €. Die Gemeinde zahlt Strom, Gas, Wasser für die Häuser, und Löhne. Soweit diese, ohnehin minimalen Löhne für die BetreuerInnen überhaupt gezahlt werden, werden 50 Prozent als Kriegsabgabe eingezogen. Die Lebensmittel müssen über Spenden kommen.

Inzwischen haben wir starke Partner gefunden. Sternstunden unterstützt unsere Hilfsaktion mit 50 000€, die vielen privaten Spender; auch die evangelische Kirche in Rosenheim, die bereits selbst eine Sammelaktion gestartet hatte, fand in uns einen geeigneten Partner, um ihre Hilfe in der Ukraine umzusetzen. Da die Notwendigkeit unserer kontinuierlichen Hilfe inzwischen ersichtlich ist, und auch unsere Spendenaktion nicht zuletzt dank all unserer Mitglieder und Förderer sehr erfolgreich verläuft, haben wir einen großen Transporter bei einen Händler gemietet, dem der Ukrainekrieg ebenfalls sehr zu Herzen geht, und der uns ein Fahrzeug für mehrere Monate zu einem extrem günstigen Preis überlassen hat, mit allen Versicherungen und der Erlaubnis, damit in die Ukraine zu fahren.
Leider verfügen „unsere“ Schulen und Kindergärten, in denen die mehr als 1200 Flüchtlinge untergebracht sind, kaum über Duschen, und nur sehr eingeschränkt über Toiletten, und können so dem Ansturm der vielen Erwachsenen nicht gerecht werden. Zum Glück sind wenigstens die Küchen mit Elektro - oder Gasherden ausgestattet.

Wie geht es weiter? Unsere Unterstützung wird weiter dringend gebraucht. Auch wenn derzeit die ersten Flüchtlinge in die Region Kiew zurückgekehrt sind, wird eine große Zahl der Geflüchteten in den jetzigen Unterkünften bleiben, weil ihre Wohnungen zerstört bzw. eine Rückkehr nicht möglich ist.


BAYERISCHE OSTGESELLSCHAFT e.V.
Hilfe für die Kriegsflüchtlinge in Peretschyn / Westukraine
20.7.2022

Kontakt: Iris Trübswetter Tel.017634438296, e-mail itruebswetter@web.de
Spenden bitte auf Konto Bayerische Ostgesellschaft IBAN DE14 7015 0000 0908 2302 20


Wir sind weiter auf Ihre Spenden und Unterstützung angewiesen! Seit über 20 Jahren hilft die Bayerische Ostgesellschaft (BOG) in der Region Peretschyn in Transkarpatien (Hauptstadt Uzhgorod) bei der Versorgung von äußerst armen Familien mit Lebensmitteln und der Verbesserung der Wohnsituation. Es geht um etwa 100 Kinder, deren Lebensumstände in ihren Familien katastrophal sind, übergroße Armut und Perspektivlosigkeit, Alkoholismus, Krankheit, häusliche Gewalt, Suizide. Unsere Partner vor Ort reagieren auf Hilferufe von Schulen und Gemeindeverwaltungen, um betroffenen Kindern in ihrer schlimmen Situation zu helfen und ihnen eine Lebensperspektive zu eröffnen. Besonders beliebt sind die dreiwöchigen Ferienlager, die wir alljährlich durchführen, in denen unsere Schützlinge physisch und psychisch wieder gestärkt werden und neben gutem und ausreichendem Essen, sauberen Betten, frischer Kleidung und interessanten Angeboten, Ausflügen, Sport, Spiel, Musik, schulischer und psychologischer Betreuung wieder Liebe und Anerkennung erfahren, Freunde finden, Zukunftspläne schmieden.
In diese ohnehin schon schlimme Situation platzte der mörderische und maßlose russische Angriffskrieg, der nicht nur seit fast fünf Monaten im Osten des Landes die Menschen tötet und die Städte in Schutt und Asche legt, sondern auch unser Gebiet ganz im Westen, in der Ecke zwischen Slowakei und Ungarn, schwer bedrängt. Millionen fliehen aus den Kellern und U-Bahn Schächten der Großstädte im Osten, in denen sie vor den russischen Raketenangriffen Schutz gesucht hatten und zusehen mussten, wie ihre Wohnungen sich in Schutthaufen verwandelten, die Mehrzahl über die Grenze nach Polen und in die Slowakei. Viele Tausende bleiben aber auch im Land und wollen im bisher friedlich gebliebenen Transkarpatien das Ende des Krieges abwarten, um wieder heimzukehren oder dazubleiben.
Nun versuchen wir als Bayerische Ostgesellschaft bereits seit Beginn des Krieges unseren Partnern zu helfen, die traumatisierten, mittellosen Flüchtlinge, die mit Zügen und Bussen in Uzhgorod ankommen und auf die Gemeinden verteilt werden, unterzubringen, zu ernähren und zu betreuen. Dank vieler Spenden und dem unglaublichen Engagement einzelner Mitglieder, besonders zu nennen Michael Schanz, das Ehepaar Hey, Dr. Schoenheinz, das Ehepaar Schindler, Patrick Trübswetter, konnten wir bereits 14 Transporte mit jeweils einer Tonne an gesammelten Hilfsgütern nach Peretschyn bringen. Am allerwichtigsten erweist sich jedoch, dass wir bisher mit Geldspenden die Ernährung von 1200 Menschen in den Notunterkünften sicherstellten, davon 200 Kindern. Besonderer Dank gilt dabei Sternstunden. Je länger der Krieg dauert, desto schwerer fällt es uns, diese essenzielle Hilfe weiterhin sicherzustellen. Öffentliche ukrainische Gelder sind dafür nicht vorgesehen…Wenn unsere Hilfe ausfällt, sind die Geflüchteten auf sich selbst gestellt, Betteln, Armenküche sind die Alternativen.


Hier Berichte über unsere Fahrten in die Ukraine:

1. Fahrt 4.-6.3.2022

 

 

3. Fahrt 20.-22.3.2022



6.Fahrt 10-12.4.2022 mit Bildern


 

8. Fahrt 2.-4. Mai 2022
8.Fahrt-mit Bildern.pdf (518.89KB)
8. Fahrt 2.-4. Mai 2022
8.Fahrt-mit Bildern.pdf (518.89KB)

 

10. Fahrt 16.-18. Mai
10. Fahrt mit Bildern.pdf (883.79KB)
10. Fahrt 16.-18. Mai
10. Fahrt mit Bildern.pdf (883.79KB)

Aktuelle Infos zur Fahrt-3-5.7.22(1).pdf