Bayerische Ostgesellschaft e.V.
 

Hier finden Sie die regelmäßigen Mitgliederinformationen/Rundschreiben:



5/2022


Einladung
zum Jour fixe am Montag, 16. Mai, 19 Uhr
Haus des Deutschen Ostens, am Lilienberg 5, 81669 München, 2. Stock

Juliane Niklas: Krieg im Museum – Das Museum in Kriegszeiten

Seit der Gründung des Kyjiver „Nationalmuseum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg“ (ehemals: Mu- seum des Großen Vaterländischen Krieges) vor 41 Jahren ist das Museum ein Publikumsmagnet. Vor allem Schul- klassen, aber auch Familien und Tourist*innen können hier ihr geschichtliches Wissen über den Zweiten Weltkrieg erweitern. Seit 2014 ist Krieg für Ukrainer*innen jedoch kein rein historisches Thema mehr. Dem Krieg im Donbas hat das Museum seit 2014 mehrere Sonderausstellungen gewidmet. Mit Beginn des russischen Angriffskrieges am 24.
Februar hat das Museum seine Arbeit angepasst. „Die Ukraine kämpft“ ist auf der Startseite des Internetauftritts des Museums zu lesen. Mit einem Klick gelangt man zu einem online-Kriegstagebuch und zu einem Sammlungsaufruf.
Man erfährt, dass Museumsmitarbeiter*innen eine Expedition in die befreiten Kyjiver Vororte unternahmen, um Be- weisfotos aufzunehmen sowie materielle Beweise der russischen Verbrechen zu sammeln: Patronenhülsen und Gra- natsplitter, Überbleibsel russischer Uniformen, Waffen, Fahrzeuge, Verkehrszeichen, Trockenrationen, Dokumente, Taschen voller Beute, zurückgebliebenes Kinderspielzeug und vieles mehr. Das Museum hat bereits mehrere tausend museale Objekte gesammelt und bereitet eine Ausstellung vor, in der diese „materiellen Beweise für die großflächige Zerstörung und die übermäßige Grausamkeit des Angreifers für viele Generationen zu musealen Beweisen“ werden sollen.
Twitterfund: eine Panzersperre in Kyjiv, die dem Etikett nach offensichtlich aus einem Museumsbestand kommt.
Solche dinglichen Zeugen des Kriegsgeschehens wurden ebenso bereits während des Zweiten Weltkrieges gesam- melt. Die sowjetische Führung hatte früh erkannt, dass dingliche und textliche Erinnerungen an den Krieg für die Nachwelt bewahrt werden müssen. Auch damals wurden diese von Museumsmitarbeiter*innen gesammelt. Die Relevanz des Memoirenschreibens in Form von teils verordneten Tagebüchern gerade im russischsprachigen Raum beschreibt die Osteuropawissenschaftlerin Anke Stephan als spezifische Beschäftigung mit Selbstzeugnissen, insbe- sondere Erinnerungen. So gab es in der Sowjetunion verschiedene Wellen des – teilweise organisierten – Memoiren- schreibens. Schriftliche Erinnerungen an den Großen Vaterländischen Krieg wurden gesammelt und haben ihren festen Platz in der Erinnerungskultur. Bis heute sind in großer Zahl Originale von handschriftlichen Briefen und Tage- bucheinträgen in Kyjiv ausgestellt. Das online-Kriegstagebuch entspricht einer modernen Version davon.
So wird bereits jetzt geplant, wie dieser schreckliche Krieg später einmal museal vermittelt und geschichtskulturell erinnert werden soll. Die Musealisierung des Zweiten Weltkriegs in der Ukraine verlief ähnlich, wie sich auch im Mu- seum zeigt.
Juliane Niklas studierte Pädagogik, Politikwissenschaft und Slawistik. Sie ist seit 14 Jahren in der internationalen Ju- gendarbeit mit Mittel- und Osteuropa tätig. Daneben arbeitet sie an ihrer Promotion im Fachbereich „Empirische Ge- schichtskulturforschung“ und forscht über die Museen des Zweiten Weltkrieges in Kyjiv und Minsk.



Editorial

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, Freunde, Interessierte!

In der BOG haben wir derzeit unsere ganze Kraft auf Hilfsmaßnahmen im grausamen und sich hinziehenden Ukraine- krieg gebündelt. Unser Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf der Unterstützung bei der Unterbringung und Be- treuung von Binnenflüchtlingen in Peretschin in Transkarpatien. Während die Zahl der Hilfsbedürftigen etwa gleich bleibt - die einen kehren zurück, die anderen kommen neu dazu – wird auch der Bedarf an Hilfe nicht geringer, zum Bedarf an Lebensmitteln, Kleidung, Hygieneartikeln und medizinischer Versorgung kommt die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Helfer, wie Ertüchtigung der Küchen durch Großgeräte, Kühlschränke und Gefriertruhen, und die Verbesserung der provisorischen Lebensbedingungen für die Geflüchteten, vor allem durch Ertüchtigung der sanitären Anlagen und Einbau von Duschen. Auch hat die Stadt noch keinen Plan, wie sie die Neubürger unterbringen will, die dauerhaft bleiben wollen, weil ihre Lebensgrundlage in der Heimatstadt zerstört ist. Dies wird noch großer Anstrengungen bedürfen und nicht ohne Hilfe von außen zu bewältigen sein.

Zum orthodoxen - bzw. ukrainsich-katholischen Ostern (22.-25.4.) waren wir, mein Sohn Patrick und ich, mit einer Fuhre von Lebensmitteln, Kleidung, Kühlschränken und Betten in Peretschin. Mike Schanz ist am Mittwoch, dem 4. Mai, von der nächsten, der 8.Hilfsfahrt zurückgekommen. Auf den folgenden Seiten finden Sie seinen Bericht.

In den Friedhöfen der Gegend findet man immer neue Gräber von gefallenen jungen Soldaten. Auch in Facebook wird ihrer ehrend als Helden gedacht. Ein grausamer Tribut, den die sonst von Kriegshandlungen verschonte Region zahlen muss.
Nun warten alle gespannt auf den 9. Mai und hoffen, dass danach Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen kommt und Zukunft wieder irgendwie möglich wird.
Wir möchten allen danken, die uns bei dieser fast unlösbaren Aufgabe helfen, die Kriegsfolgen für die 1300 Flücht- linge und deren Kinder im Raum Peretschin zu mildern. Mit Ihren Spenden können wir die regelmäßigen Hilfsfahrten durchführen, Großeinkäufe von Grundnahrungsmitteln machen, Sachspenden einsammeln und alles gezielt abliefern. Unsere großartigen, bis zur Erschöpfung arbeitenden Partner vor Ort sind uns Ansporn, unseren Beitrag zur Rettung der Menschlichkeit zu leisten.

Mein ganz großes Dankeschön gilt unserem Schatzmeister Mike Schanz, der nichts anderes mehr tut als die Spenden zu orga- nisieren, sie einzusammeln, Lebensmittel im Großmarkt zent-nerweise einzukaufen, den maroden Leihtransporter wieder in Schuss zu bringen und dann auch noch selbst immer wieder Tausende von langweiligen Kilometern in das Hilfsgebiet zu fah- ren und sich dort die Erschütterung über das allgegenwärtige Unglück anzutun. Auch ohne die weiteren aktiven Helfer wäre die Aktion nicht denkbar, Ralph-Jürgen Schoenheinz, Patrick Trübswetter, Julia Belmore, Reinhold, die Heys, Volker Schind- ler und Frau Yasuko, Jürgen Kirste und Frau Monika, Michael Stammberger und Frau Pit, die evangelischen Kirchen in Rosen- heim und Kolbermoor, mit dem Ehepaar Vierthaler, Pfarrerin Molnar und Pfarrer Markus, und,. und und...
Bitte helfen Sie weiterhin. Es ist eine sehr große Aufgabe.
Mit Dank und Grüßen

Iris Trübswetter, 1. Vorsitzende


8 Ukrainefahrt

Von Mike Schanz

Bis unter die Dachkante war der Opel Movano ge- laden: Zwei Waschmaschinen, vier Gefrierschränke bzw. -truhen, vier Betten, jede Menge Kleidung, Schuhe, Decken, Bettwäsche, Handtücher, dazu 6 Karton Lebensmittel, 50 kg Kakao, 50 kg Gemüsebrühe usw.

Diesmal war mein Freund Reinhold dabei und die Fahrerei lief problemlos, auch der Grenzübergang war nach einer Stunde geschafft - Dank der optimal
von unserer Vorsitzenden ausgefüllten „Begleitformulare“.

Das Auspacken kostete dann einigen Schweiß, weil alle Teile ineinander verkantet und eingeklemmt waren und unter drei Matratzen hervorgekramt wer- den mussten. Die Betten, Geräte und Lebensmittel blieben im Auto zur morgigen Verteilung; andere Sachen wie Wäsche, Kleidung und Schuhe werden zwischengelagert und zu einem späteren Zeitpunkt sortiert und an die Orte und Menschen verteilt, wo sie gebraucht werden.

Am Morgen starteten wir als erstes zur großen Schule im Zentrum von Peretschyn, um eine Wasch- maschine und drei Betten auszuladen. Bei unseren kurzen Besuchen in den Klassenzimmern waren diesmal nur wenig Geflüchtete in den Räumen. Das sonnige Wetter und die angenehmen Temperaturen zogen die Menschen ins Freie. Insgesamt erschien die Atmosphäre weniger deprimierend, jedenfalls so lange, bis man in die Gesichter der anwesenden Ge-flüchteten schaute.

Olga Barsak, die Schul- und Kulturdezernentin und unsere direkte Ansprechpartnerin, hatte uns am Abend die aktuelle Situation geschildert: Von den derzeit ca. 1200 in Peretschyn untergebrachten Menschen werden mindestens 250 lange Zeit nicht mehr zurückkehren können, weil ihre Wohnungen komplett zerstört sind. Für diese Menschen sollen jetzt die Bedingungen etwas verbessert werden, z.B. indem einige Duschen eingebaut oder Möglichkei- ten geschaffen werden, sich selbst etwas zu kochen. Die derzeitigen Umstände sind fast unbeschreiblich: Kinderwaschbecken auf Kniehöhe, anstelle einer Dusche ein Bodenablauf und ein Topf, mit dem man sich kaltes Wasser über den Kopf schütten kann, allesohne Abtrennung oder Vorhang, auch die offenen Kindertoiletten. Schön wären auch ein paar Fernse- her, um die Langeweile zu vertreiben.

Nachdem wir in drei Schulen die restlichen Gefrier-schränke und die Waschmaschine abgeliefert hatten, fuhren wir am Nachmittag in ein kleines Tal, in dem die ärmsten Familien leben, die wir seit Jahren unter-stützen. Die Verteilung lief etwas chaotisch, weil nicht wie üblich die nach Familiengröße standardi- sierten Lebensmittelpakete von Olga gepackt waren, sondern weil der Inhalt der unterschiedlichen mitge- brachten Lebensmittel „gerecht“ auf die wartenden Frauen und Kinder verteilt werden musste. So ver- suchten die erkennbar armen Menschen möglichst viel zu ergattern, auch Kartoffeln und Zwiebeln kugel- ten aus den hochgerollten Pullovern heraus. Emotional schwer auszuhalten ist diese Situation: Kann ich noch ein Paket Nudeln, ein paar Kartoffeln oder ein Kilo Zucker haben….? Wir sind in der Rolle des Weih- nachtsmanns, mit Grundnahrungsmitteln!

Olga berichtete dann von unseren Sommerfreizeiten für Kinder, die die Bayerische Ostgesellschaft e.V. seit über 30 Jahren dort veranstaltet. Die Kinder bekom- men vorher saubere Sachen und Schuhe angezogen, damit sie nicht sofort als die Ärmsten der Armen auf- fallen. Sie halten oft jahrelang Kontakt zu Olga und erzählen begeistert, dass die Ausflüge ins Schwimm- bad, auf den Rummelplatz und ins Museum die ersten und einzigen Kontakte mit der „Außenwelt“ waren.
Wir fühlen uns beide recht hilflos, angesichts der Armut und Perspektivlosigkeit dieser Menschen. Da erscheinen dann viele Klagen in unserem Land sehr eigenartig und deplatziert, wenn man die Probleme dieser Leute sieht.

Eine ungewöhnliche Entwicklung...

Mischa zeigte uns acht Kartons in seiner Garage, die wir mitnehmen sollen: Für eine nach Deutschland geflüchtete Frau, die mit ihren 2 Kindern in einem Einfamilienhaus in Taufkirchen untergekommen ist, hatte der Mann Kleidungsstücke, Bücher, Wäsche und auch Küchengeräte gepackt. Unsere Verwun- derung wurde auch von den Zollbeamten geteilt:
„Hilfslieferungen nach Deutschland“ - eine neue Ent-wicklung.
Am nächsten Morgen starten wir um 7.00 Uhr Richtung Deutschland, kommen überraschend schnell durch die Grenzkontrollen und erreichen schon um
19.00 wieder den Heimathafen Rosenheim.

4.5.2022




4/2022:

BAYERISCHE OSTGESELLSCHAFT E.V.
Iris Trübswetter, 1. Vorsitzende
Mitglieder- und Presseinfo


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde der BOG!

Erinnerung an den Vortragstermin am nächsten Montag, 25. April, 19 Uhr, im Haus des Deutschen Ostens, am Lilienberg 5, gegenüber Gasteig.
Dr. Peter Barth, European Studies, Hochschule für Angewandte Wissenschaften München
Karl Walter, Bayerisches Haus Odessa und ehemaliger Offizier
DER KRIEG IN DER UKRAINE – URSACHEN, HINTERGRÜNDE, KONSEQUENZEN
Angesichts des verheerenden Krieges und der unverhüllten Drohungen Wladimir Putins, auch den Einsatz von Nuklearwaffen zu erwägen, änderte die Bundesregierung innerhalb weniger Tage ihre sicherheitspolitische Strategie: Die Bundeswehr wird aufgerüstet, Deutschland liefert Waffen an die Ukraine, härteste Wirtschaftssanktionen kommen zum Einsatz.
Welche Voraussetzungen lagen der bisherigen Sicherheitspolitik zugrunde, welche Folgen wird die Kehrtwende im militärischen und politischen Bereich nach sich ziehen? Lässt sich der Frieden in Europa damit sichern? Welche Handlungsoptionen haben Deutschland, die Europäische Union und die NATO?
Unser langjähriges Vorstandsmitglied und ehemaliger Offizier Karl Walter und der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Peter Barth werden diese Fragen aufgreifen und mit den Anwesenden diskutieren.
Anschließend Diskussion. Moderation: Volker Schindler
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wir haben die traurige Pflicht, eine Nachricht weiterzugeben
Unser langjähriger Ehrenvorsitzender, Friedrich Mager, ist verstorben.
Beerdigung am 27.4., 12 Uhr, Nordfriedhof.
Friedrich Mager verstarb am 15. April mit fast 94 Jahren. Die Bayerische Ostgesellschaft trauert um ein langjähriges Mitglied und um ihren Ehrenvorsitzenden, der noch bis kurz vor seinem Tod die politischen Ereignisse mit wachem Geist verfolgte und entsetzt den aktuellen Ukrainekrieg erleben musste. Von der politischen Überzeugung Sozialdemokrat, von Beruf Journalist beim BR, war für ihn die Friedensinitiative mit der Sowjetunion Willy Brandts 1973 eine natürliche und notwendige Entwicklung, die er stets unterstützte. Frieden und Völkerfreundschaft waren für ihn keine leeren Worte.
den ganzen Text finden Sie im Anhang
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ukraine - Flüchtlingshilfe
Herzlichen Dank allen, die mir Vorschläge gemacht haben, wie ein in Kolbermoor gestrandeter  ukrainischer Kriegsflüchtling nach Kiew zurückkehren könne. Ihre Anregungen waren erfolgreich, und er ist wieder zurück, um nach seiner kranken Frau zu sehen.
Die bereits sechste Hilfsfahrt unternahmen Mike Schanz und Ehefrau Julia Belmore. Am Sonntag, 10.April starteten sie mit dem vollbeladenen Sprinter, um den Binnenflüchtlingen in Peretschin die dringend benötigte Hilfe zu bringen. Diesmal an Bord: 2 Waschmaschinen, 1 Bett, viele Matratzen und Decken, Küchenutensilien (Töpfe, Geschirr, Besteck), Kleider und Schuhe, und die wichtigen Basics zum Kochen: 500 kg Mehl, Haferflocken, Nudeln, Zucker, etc. Einen anschaulichen Bericht von Frau Belmore finden Sie im Anhang.
Zum kommenden orthodoxen Osterfest werden wir wieder in Peretschin sein und den über 200 Kindern mit Schokoladenosterhasen und anderen Süßigkeiten eine kleine Freude machen. Im übrigen sind wieder zahlreiche Betten und zwei Waschmaschinen an Bord, ebenso wie gesammelten Lebensmittel, Kleidung, Schuhe, Decken, medizinische- und Hygienartikel. Derzeit gibt es vor Ort wieder Lebensmitel zu kaufen, und wir werden unseren Partnern dabei helfen, sich wieder für die nächste Woche mit Vorräten einzudecken. Bei 1500 hungrigen Flüchtlingen keine Kleinigkeit. Da sind Ihre Geldspenden gut angelegt.
Wir hoffen, dass die häufigen Luftalarme die Menschen nicht daran hindern werden, die Osternacht in alter Tradition zu feiern und zu Tausenden am stundenlangen Gottesdienst in und außerhalb der Kathedrale teilzunehmen und am Ende sich und die mitgebrachten Körbe mit Speisen weihen zu lassen. Christos voskres, Christus ist auferstanden und die Antwort:voistinu voskres Er ist wahrhaft auferstanden. Danach folgt das gemeinsame Mahl mit Freunden und Verwandten, eine wunderbare Tradition.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zum Schluss noch eine gute Nachricht
Das vom deutschen Entwicklungshilfeministerium geförderte Kanalisationsprojekt in Kamjanyzia kann trotz des Krieges starten. Die Ausschreibung wurde ordnungsgemäß durchgeführt und ein regionales Unternehmen beauftragt. Wie immer der Krieg endet, diese Infrastrukturmaßnahme wird auf jeden Fall gebraucht, zum Natur- und Wasserschutz und zum Nutzen der Anwohner.
Und noch eine gute Nachricht
Auf der Biennale in Venedig wurden ukrainische Künstler eingeladen, abwechselnd einen Platz mit einem Kunstwerk zu gestalten, um zu zeigen, dass die Ukraine mehr ist als nur Krieg. Im Anhang finden Sie einen Artikel von artnet zu dem Thema.
Genießen Sie den Frühling, hoffen Sie mit mir auf ein baldiges Ende des Mordens und der Zerstörung in der nicht so fernen Ukraine, hören Sie nicht auf jeden selbsternannten Experten, glauben Sie nicht jedem Bild und lesen Sie ruhig auch russische Schriftsteller. Wenn Sie aktiv etwas in dieser fürchterlichen Lage tun wollen, nehmen Sie eine Flüchtlingsfamilie auf, helfen Sie in einer Flüchtlingsunterkunft oder spenden Sie an Organisationen wie die unsere, die sich aktiv, persönlich und ohne Verwaltungsaufwand um die Menschen kümmern.
Mit herzlichen Grüßen
Iris Trübswetter
Spendenkonto: Bayerische Ostgesellschaft ISBN DE14 7015 0000 0908 2302 20.